Aktuelles

Die nächste Börse findet am 21. Januar 2018 von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

 

Bilder der vergangenen Börse finden Sie in der Galerie.

 

Sollten Sie Interesse haben, als Aussteller auf der Börse vertreten zu sein, finden Sie hier die nötigen Kontaktinformationen.

 

Tauschabende:

Haus der Kirchlichen Dienste,
Beginn: 18.30 Uhr
(Jugendliche ab 17.30 Uhr)

 

10. Januar 2017

7. Februar 2017

7. März 2017

4. April 2017

2. Mai 2017

6. Juni 2017

4. Juli 2017

1. August 2017

5. September 2017

10. Oktober 2017

7. November 2017

5. Dezember 2017

 

9. Januar 2018 (voraussichtlich)

Vergangene Messen

 

Hier finden Sie Informationen über die vergangenen Messen.

 

MMB-Börse 2015

 

Bericht vom 29.01.2015 erschienen in der Schwäbischen Zeitung von Lena Reiner

Briefmarkenbörse lockt viele Sammler an

Auf dem Häfler Messegelände warten unerwartete Schätze auf die Besucher

Friedrichshafen sz Rund 2500 Besucher (davon 2400 zahlende) haben die internationale Münzen-, Mineralien- und Briefmarkenbörse (kurz: MMB) am Sonntag in der Messehalle B1 besucht. Veranstalter Harald Venus zeigt sich zufrieden mit diesem Ergebnis bei der 45. Auflage der besonderen Messe für Sammler.

 

In der Messehalle B1 bietet sich zur MMB ein eher ungewöhnliches Bild: keine Stellwände, kaum Banner, dafür umso mehr Kisten und Kästen auf Tischen aufgereiht – im hinteren Teil der Messe die eine oder andere Vitrine. Die MMB bietet fast alles, was das Sammlerherz begehrt. Münzen, Briefmarken, Ansichtskarten, leicht vergilbte Fotos, Edelsteine, Mineralien – alles natürlich mit Sammlerwert. Mit Pinzetten werden einzelne Briefmarken hervorgeholt und im Licht begutachtet, hier wird gewühlt, gestöbert und angesichts der alten Stücke liegen Fachsimpelei und Erinnerungsaustausch nah beieinander. Ein Großteil der Besucher ist im Rentenalter. Viele Freundesduos und -trios sind hier unterwegs, einige Paare und vereinzelt Eltern oder Großeltern mit Kind.

 

Sophie und Maurice Schlumberger gehören zu den jüngsten Besuchern der Messe. Auf die Frage, ob sie vom Großvater, mit dem wir die beiden antreffen, überredet worden seien, meint Sophie Schlumberger ganz entrüstet: „Wenn mich was nicht interessiert, komme ich doch nicht mit.“ Die zehnjährigen Zwillinge sammeln nämlich selbst – und das schon überraschend viele Jahre. „Unsere Oma hat uns einen Beutel mit Edelsteinen geschenkt, als wir vier waren“, erklärt Maurice. Und damit habe das alles angefangen.

 
Auch für Nicht-Sammler bietet die Mineralien- und Briefmarkenbörse einiges: nämlich eine große Auswahl an Edelsteinschmuck. Bild: Lena Reiner 

 

Bei den Edelsteinen trifft man allerdings nicht nur Menschen mit Sammlerherz, sondern auch solche, die sich für hochwertigen Schmuck interessieren. Auch Barbara Rheinländer aus Bodnegg und Rheingard Irtenkauf aus Friedrichshafen sind unter ihnen. Die beiden bezeichnen sich „sozusagen als ins Sammeln eingeheiratet“ und sind als Rücnhalt ihrer Männer vor Ort, die Briefmarken ausstellen. „Hobbys sind was Tolles – etwas zu haben, das einen ausfüllt“, sind sich die beiden einig. Das sei besonders im Rentenalter sehr wichtig, ergänzt Irtenkauf.

 

Eine jungfräuliche Ansichtskarte

Markus Vollenweider aus Winterthur ist überraschend fündig geworden, während seine Frau die Edelsteine durchstöbert. „Ich finde hier selten das, was mich wirklich interessiert“, erklärt er. Doch diesmal sei unter den Ansichtskarten wirklich Spannendes zu entdecken gewesen. „Diese vorfrankierte hier ist sogar komplett jungfräulich. Das hat man selten.“ Der Schweizer begeistert sich für alles rund um seine Heimatstadt, besonders Post- und Ansichtskarten. Seiner zweiten Sammelleidenschaft, die er verfolgt, seit er seine philippinische Frau geheiratet hat, kann er allerdings nur online nachgehen. „Philippinische Sammelstücke bekommt man in Deutschland oder der Schweiz leider gar nicht.“

 

 

Bericht vom 19.01.2015 erschienen im Südkurier von Volker Geiling

Börse für Münzen, Mineralien und Briefmarken gut besucht

2500 Besucher werden bei der Friedrichshafener Börse für Münzen, Mineralien und Briefmarken registriert.

Die Sammelleidenschaft für Briefmarken und Münzen ist immer noch ungebrochen. Auch auf dem Nebengebiet alte Ansichtskarten herrscht gute Stimmung: „Ich kann nicht klagen, im Gegenteil, es boomt bei mir“, freute sich gestern Morgen Ulrich Dinkel aus Ravensburg, der auf der Börse für Münzen, Mineralien und Briefmarken (MMB) in der Messehalle B 1 rund 60 000 Ansichtskarten anbot. „Es läuft sehr gut, ob bei den Motiven Zeppelin, Städte und Landschaften oder Tiere“, berichtete Dinkel, in Ravensburg Inhaber eines Ladenlokals für Sammler von Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten. Für ihn ist die Münzenbörse in Friedrichshafen eine „tolle Abwechslung“ im jährlichen An- und Verkaufsgeschäft. Das dachten sich auch wohl die rund 2500 Besucher der Börse, wie deren Leiter Harald Venus bekanntgab.

Unter ihnen war auch Helmut Knecht. „Seit mehr als 20 Jahren bin ich hier Dauerbesucher und immer wieder gibt es etwas Neues zu sehen und zu bestaunen“, ist sich der Tettnanger sicher. Er sammelt die Münzen von Gesamtdeutschland, und das schon seit 1948. „Mir gefällt diese Börse in ihrer ungezwungenen Art, bei der sich der Verein der Briefmarken- und Münzensammler in Friedrichshafen große Mühe gibt.

 

Dazu kommt dann noch die Mineralienabteilung für die Liebhaberinnen und Liebhaber von Edelsteinen und Modeschmuck“, sagte Helmut Knecht. Ihn fasziniert das Hobby von Rudolf Baur, Münzensäger aus Deggenhausertal. Er verwandelt durch seine Technik Münzen in Schmuckstücke. „Ich bin schon seit Jahrzehnten auf dieser Börse, die immer wieder Überraschungen bietet, diese Börse kann man nicht toppen“, glaubte der Künstler, dessen 500 verschiedene Münzen aus mehr als 110 Ländern der Welt mit ihren Motiven von ihm ausgesägt wurden.Voll des Lobes für die Messe ist auch Peter Mrugalla, Inhaber des Münzkabinetts in Regensburg. Er ist auch schon lange mit seinem Stand in Friedrichshafen vertreten. „Für uns ist es ein Muss, hier mit von der Partie zu sein“, betonte Mrugalla.

Einen unschönen Ausklang fand die Börse mit einem versuchten Raub von Goldmünzen im Wert von rund 30 000 Euro. Aufmerksame Besucher sowie Kollegen des Händlers hatten den Diebstahl bemerkt und zwei Täter festgehalten, bis Sicherheitsdienst und Polizei eintrafen. Ein weiterer Diebstahl betraf einen Händler, dessen Geldbörse nicht mehr auffindbar war.

Münzensäger Rudolf Baur aus Deggenhausertal verwandelt auf der Münz-Börse Münzen in Schmuckstücke. | Bild: Geiling

 

 

Bericht vom 19.01.2015 erschienen auf www.briefmarken-suedwest.de

Eindrücke von der MMB 2015, Friedrichshafen am Bodensee

45. Münzen-, Mineralien- und Briefmarken-Börse in Friedrichshafen am 18. Januar 2015

Wieder war es soweit. Die Halle B1 auf dem Messegelände in Friedrichshafen öffnete ihre Tore für die interessierten Besucher zur Börse für Münzen, Mineralien und Briefmarken.

Wie immer, nutzten auch viele Familien die Möglichkeiten des Börsenbesuches. Gab es doch für alle Interessantes und Sehenswertes zu betrachten und zu kaufen. Neben den beiden etablierten Themen Münzen und Briefmarken gab es auch zum Thema Mineralien, Edelsteine und Schmuck aller Art ein vielfältiges Angebot. 
Eine Sonderausstellung "Zeitgeschichte auf Briefmarken" war interessanter Mittelpunkt der Halle.

 

Klaus Riebauer 
Regionalvertreter 
Donau-Bodensee

 

 
 

 

 

 

MMB-Börse 2014

 

 

Bericht vom 20.01.2014 erschienen im Südkurier von Volker Geiling

Briefmarkenbörse: Händler und Käufer zufrieden

Die Internationale Briefmarkenbörse mit Mineralienmarkt hat mindestens 3000 Kauf- und Schaulustige angelockt. 300 Händler aus dem In- und Ausland waren dabei

Eine der größten Fachbörsen im süddeutschen Raum mit Besuchern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein ist die Internationale Briefmarkenbörse mit Mineralienmarkt in der Friedrichshafener Messe. Gestern breiteten wieder mehr als 300 Händler aus dem In- und Ausland auf 6300 Quadratmetern Fläche ihre Angebote aus. Insgesamt waren bis zum Messeschluss um 17 Uhr rund 3000 Kauf- und Schaulustige gekommen.

„Händler und Käufer sind zufrieden“, stellte der Friedrichshafener Rudi Graf, langjähriger Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler mit Sitz in Friedrichshafen, fest. „Deshalb ist es auch keine Frage, dass der Verein wieder im nächsten Jahr als Veranstalter für die 45. Börse 2015 auftritt, und zwar am 18. Januar“, ist sich Graf sicher. Während erfahrungsgemäß die Männer mehr zu Briefmarken und Münzen neigten, ziehe es die Frauen natürlich mehr zu den glitzernden Steinen und Schmuckstücken auf den Mineralienmarkt, sagte Rudi Graf. Mit Hinweis auf die Marktlage hielt er den „Goldrausch“ zumindest momentan für beendet. „Man sollte aber auf keinen Fall verkaufen“, riet er.

Ganz andere Sorgen hat Brigitte Rieger-Benkel, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins aus Meckenbeuren. Sie kümmert sich vor allem um den Nachwuchs, die jugendlichen Briefmarkensammler. „Es könnten noch gut und gern einige mehr sein, zumal Briefmarkensammeln nach wie vor ein superschönes und spannendes Hobby ist“, meint sie.

„Ist es auch“, bestätigt der zwölfjährige Lukas Vick aus Augsburg, der jedes Jahr mit seinem Vater nach Friedrichshafen zur Börse fährt. „Jetzt angele ich mir jedes Mal die Dubletten, die wir hier von Sammlern in der Jugendecke umsonst kriegen“, freut sich Lukas.

Gertrud Hiller, die ebenfalls in der Jugendarbeit tätig ist, wirbt für den Verein mit seinen 100 Mitgliedern und zählt auf: „Es gibt regelmäßige Tauschtage, jährlich eine Großveranstaltung, Prüfgeräte, Kataloge, Literatur, Informationen, Ausflüge und vieles mehr.“

Reges Gewusel herrscht abseits der Jugendecke in der Börse. Hier trifft man zum Beispiel den früheren Landrat des Bodenseekreises, Siegfried Tann, der seine in Jahrzehnten gesammelten Briefmarken an den Mann oder die Frau bringen will: „Meine Frau meint, es wäre bald an der Zeit, um ein bisschen Geld daraus zu machen.“ Etwas verdienen will auch Ulrich Dinkel aus Ravensburg, er handelt mit Briefmarken, Münzen und alten Ansichtskarten.
 
Sammeln macht Spaß. In der Jugendecke der Börse (von links): Brigitte Rieger-Benkel, Gertrud Hiller, Erik und Marta sowie Lukas Vick.

 

 

 

 

 

 

MMB-Börse 2013

 

 

 

Bericht vom 23.01.2013 erschienen in der Schwäbischen Zeitung von Andy Heinrich

Sammlerherz, was willst du mehr

Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt steht hoch im Kurs

„Wir sind trotz der schlechten Witterung mit dem Verlauf der Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt sehr zufrieden, es hätte schlimmer kommen können“, resümierte Rudi Graf, Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler Friedrichshafen, als Veranstalter am Sonntagabend. Rund 2500 Besucher aus dem In- und Ausland sowie über 250 Aussteller zeigten wahre Schätze ihrer Leidenschaft.
„Die Blaue Mauritius werden Sie hier sicherlich nicht finden, dafür aber alles, was das Sammlerherz aus ganz Europa und Übersee begehrt“, betonte Graf, dessen Verein in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiern darf.

Neben Briefmarken, Belegen und Stempeln aus allen Kontinenten und Epochen durften sich die Besucher an einer informativen Sonderausstellung des Häfler Vereins erfreuen. Zeigte diese doch Raritäten aus längst vergangenen Zeiten, die unter anderem aus der Epoche Buchhorns, der Zeppelin-Ära, der Besatzungszeit, aber auch den Jahren danach historisches Zeugnis ablegten.

 

Johannes Diller aus München präsentiere stolz eine Auswahl von sogenannten aus Gold gefertigte Regenbogen-Schüsseln, die zwischen fünf und mehreren Tausend Euro zum Kauf angeboten werden: „Meist keltische Grabbeilagen und Fundstücke aus Bayern, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Einige davon datieren aus dem Jahr 230 vor Christi Geburt“.

„Die beste Messe ist am See“
Sehr begehrt auch bei den jüngeren Messebesuchern: das breite Angebot an Mineralien, das nicht nur durch Form und Farbe ein Blickfang für das Augen war: „Ich interessiere mich seit meinem sechsten Lebensjahr für Steine und Quarze. Für Kenner ist diese Veranstaltung ein wahres Paradies“, freute sich die 26-jährige Dagmar Ziegel aus dem fernen Passau.
Viele Besucher nutzen die Plattform in Friedrichshafen auch, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen, schließlich kennt man sich. „Wir kommen seit 25 Jahren hierher und freuen uns immer wieder auf die Begegnungen. Diese Messe ist in punkto Preis-LeistungsVerhältnis das Beste, was es im deutschsprachigen Raum gibt“, meinte Aussteller Wolfgang Rösler aus Mannheim, der zudem das fachkundige Publikum am Bodensee schätzt und nächstes Jahr gerne wiederkommen wird.

 


Bericht vom 21.01.2013 erschienen im Südkurier von Wilfried Geiselhart

Gelebte Sammelleidenschaft

Die Freunde von Briefmarken, Münzen und Mineralien kamen beim 43. Internationalen Briefmarken- und Münzbörse mit Mineralienmarkt auf ihre Kosten

 Nach Herzenslust schmökern, vielleicht auch in längst vergangenen Jugenderinnerungen schwelgen, natürlich auch kaufen und verkaufen, all das war wie immer bei der 43. Auflage der Internationalen Briefmarken- und Münzbörse mit Mineralienmarkt (MMB) gestern in der Häfler Messe möglich – und die Besucher kamen in Scharen, trotz spiegelglatter Fahrbahnen und widriger Straßenverhältnisse.

Natürlich liegt die Briefmarke derzeit nicht mehr im Fokus des jugendlichen Interesses, wie das vor ein, zwei Generationen noch der Fall war. Das weiß auch Rudi Graf als Vorsitzender des Häfler Briefmarkenvereins. Doch es gibt auch Lichtblicke am Horizont. „Wir haben derzeit eine sehr rührige Jugendgruppe, die sich monatlich einmal trifft“, erzählt Graf. „Und viele Senioren entdecken das Sammeln neu, wenn sie im Ruhestand irgendwann auf ihre alten Briefmarkenalben stoßen. Auch sie sind bei uns im Verein gern gesehen.“ Wer etwa wissen wollte, ob seine alte römische Münze, die schon seit Jahren im Wohnzimmerschrank lagert, denn auch wirklich „echt“ ist, der war zum Beispiel beim Stand von Heinrich Wickert an der richtigen Adresse. „Eindeutig ein Münze, die den Kaiser Augustus zeigt und ab 22 nach Christus geprägt worden ist“, so seine kompetente Auskunft an einen Messebesucher, der das gute Stück zufrieden wieder mit nach Hause nahm. Münzen liegen wieder im Trend – wenn sie aus Gold sind, sowieso. „Wer vor zehn Jahren Gold als Geldanlage betrachtete, der wurde belächelt“, sagt Heinrich Wickert. „Doch daran hat sich inzwischen vieles verändert.“
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Wie wäre es mit einem Sugilith aus Südafrika, dem gerade in esoterischen Kreisen große Heilswirkung zugeschrieben wird, einem Nuummit aus Grönland, einem gelben Danburit aus Tansania oder einem Spectrolith aus Finnland? Raritäten aus Stein und das aus aller Herren Länder haben Getrud Mossbauer und Ernst Müller aus München in ihrem Angebot. „Keine Stangenware, alles aus eigener Werkstatt“, betont Müller und verweist darauf, dass der Kundengeschmack im Bereich von Steinen und Mineralien sehr variabel sei.
Zurück zu den Briefmarken. Sicher, eine Blaue Mauritius wird man gestern wohl nicht angetroffen haben, dafür eine bemerkenswerte Sonderausstellung zur Vereinsgeschichte und thematischen Schwerpunkten etwa zu Buchhorn, zur Bahnpost der Region, aber auch zur Geschichte der legendären Ein-Penny-Marke aus Großbritannien, und nicht zuletzt mit vielen wunderschönen Tiermotiven. Echte Hingucker - und vielleicht der Beginn so mancher Sammelleidenschaft.

 

 

 

 

 

MMB-Börse 2012

 

 

Bericht vom 16.01.2012 erschienen im SÜDKURIER von Volker Geiling

Münzbörse: Vom Goldrausch gepackt

 

Mehr als 3.000 Personen besuchten die Börse und den Mineralienmarkt (MMB). Sowohl Veranstalter als auch Händler sind mit der Messe zufrieden.

 

„Nach Golde drängt, am Golde hängt…“, schrieb Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. „Dem kann ich mich nur anschließen“, bestätigte gestern der Vorsitzende des Friedrichshafener Vereins der Briefmarken- und Münzensammler, Rudi Graf, gegenüber dem SÜDKURIER. Und alle befragten Händler auf der gestrigen Börse, betonten, Gold sei gefragt wie nie zuvor.

„Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht“, sagte Graf, dessen Verein die Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt jährlich im Januar in der Halle 1 auf dem Messegelände ausrichtet. Gold in jeder Form, ob als Münze, Barren oder Schmuck sei der unbestrittene Renner, gefolgt von Silber und den Euro-Sondermünzen. „Wer jedoch richtig sammeln will, sollte Briefmarken bevorzugen. Es lohnt sich nach wie vor“, versprach der Fachmann. Man solle einfach Spaß daran haben, auf Entdeckungsreise in fremde Länder zu gehen. Die Kulturen anderer Völker auf Briefmarken könnten einfach einen faszinierenden Reiz ausüben.

Vor allem Jugendliche mit meist schmalen Geldbeuteln sollten einen Versuch wagen und zunächst bei den Jungen Briefmarkenfreunden Friedrichshafen hineinschnuppern, dazu forderte Gruppenleiterin Gertrud Vahlbruch auf. Ein Besuch bei den Treffs an jedem 4. Freitag im Monat im Haus der Kirchlichen Dienste (Katharinenstraße 16 in Friedrichshafen) jeweils von 16 bis 17 Uhr sei völlig unverbindlich.

Vahlbruch: „Briefmarkensammeln wird wieder interessant, die Auflagen sind gesunken, weil die meisten nur noch E-Mails schreiben. Ein echt gelaufener Brief mit einem sauberen Stempel kann zu einer Rarität werden.“ Die begeisterte Philatelistin sammelt von Kind auf vor allem Themen, etwa Katzen, Raumfahrt, Schmetterlinge. „Man kann ja selbst bestimmen, auf was man sich spezialisieren will, eingeschlossen sind natürlich auch Ländersammlungen.

“ Ihre Jugendlichen in Friedrichshafen bildeten eine noch kleine, aber tolle Gruppe, die ihr Hobby pflege, tausche, Ausstellungen besuche und einiges mehr. In Ravensburg sei ebenfalls eine Jugendgruppe gegründet worden, die auch schon sehr aktiv sei.

Bis gestern Nachmittag besuchten rund 3000 die Börse oder auch den Mineralienmarkt (MMB), wie Vorstandsmitglied Eberhard Maurer mitteilte. Die nächste Münz- und Mineralienbörse findet am 20. Januar 2013 statt.

 

 

MMB-Börse 2011

 

 

Bericht vom 17.01.2011 erschienen im SÜDKURIER

Goldgrube für die Sammler


Friedrichshafen (vge) „Gold und Silber laufen hervorragend und ungebrochen, ob in Barren- oder Münzenform. Wir sind zufrieden“, erklärten zahlreiche Münzenhändler gestern bei der internationalen Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt in der Halle 1 der Messe.


Diesen anhaltenden Trend bestätigte auch Rudi Graf, Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler Friedrichshafen.
In mehr als 40 Jahren habe sich diese Börse einen Spitzenplatz in Süddeutschland erobert, meinte Rudi Graf. Jeder, der schon einmal die teils sehr kostbaren und wertvollen Briefmarken und Münzen gesehen habe, aber auch die Schau der glitzernden Mineralien und den Schmuck, sei von der Vielfalt der Angebote, zu denen auch Ansichtskarten und etliches Zubehör zähle, begeistert. Der Vorsitzende: „Es kann nach Herzenslust gekauft, verkauft, gehandelt und getauscht werden, so vorteilhaft für den Geldbeutel wie kaum woanders.“
Hoch erfreut zeigte sich die Jugendbeauftragte des Vereins, Gertrud Vahlbusch: „Fünf Jugendliche haben sich heute bereits bei mir gemeldet, die bei unserer Jugendgruppe in Friedrichshafen mitmachen wollen. Wir treffen an jedem vierten Freitag im Monat. Natürlich würde ich mich freuen, wenn noch mehr als bisher mit von der Partie sein würden.“

 

Bilder zur MMB-Börse 2011 finden Sie hier.

 

Pressemitteilung des Landesring Süd-West e.V. in der deutschen Philatelistenjugend e.V.

Briefmarkenhändler beschenken Jungsammler

von Regionalvertreter Süd-Württemberg Christian Helfert

 

Wenn Briefmarkenhändler und briefmarkenbegeisterte Kinder gleichzeitig ein Briefmarkenspiel spielen, dann muss es schon einen besonderen Anlass geben. Das Kinder-Händlerspiel „Let’s swap!“ wurde auf gleich zwei philatelistischen Großereignissen im Südwesten, nämlich am 16. Januar bei der 41. Internationalen Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt in Friedrichshafen und am 13. Februar beim Großtauschtag in Nürtingen erfolgreich gespielt.

 

Kaum Zeit zum Verschnaufen blieb der Friedrichshafener Jugendgruppenleiterin Gertrud Vahlbruch. Der Jugendstand war den gesamten Vormittag ausgebucht.

 

 

 

 

 

Mit dem Countdown „3 – 2 – 1 - Let’s swap!“ stürmten die Kinder und Jugendlichen ausgerüstet mit je einer Briefmarke zu 20 Cent Michelwert und 5 swap-Tauschmarken los, um tauschbereite Händler zu suchen. Die fanden sich gleich reihenweise und tauschten mit den Kindern Briefmarken gegen swap-Tauschmarken. Mit strahlenden Gesichtern zogen die reich beschenkten Kinder zum Jugendstand, um hier ihre Schätze vorzuzeigen.

 

Bei den Händlern wurde in Friedrichshafen die Firma B.P. Philatelie mit 19 gesammelten Tauschmarken Tagessieger und verwies die Kollegen Schuhmann, Meridian und Gaiser auf die Plätze. In Friedrichshafen noch zweiter Sieger, zog die Firma Schuhmann in Nürtingen mit 15 Tauschmarken der Konkurrenz davon.

Die weiteren Plätze belegten die Briefmarkenhändler Labus, Baumeister und Neubrand. Für ihr Engagement für die Jugendphilatelie wurden alle mit einer Urkunde „Kinderfreundlicher Briefmarkenhändler“ und Süßigkeiten  belohnt.

Neben dem Tauschspiel wartete die Friedrichshafener Jugendgruppe mit ihrer neuen Jugendgruppenleiterin Gertrud Vahlbruch mit einer Briefmarkenwühlkiste, zahlreichen Alben, einem Malprogramm für kleinere Kinder, verschiedenen Jugendausstellungen und einer Messerallye auf. Am Jugendstand herrschte am Vormittag geradezu ein Belagerungszustand.

 

Auch die Jugendgruppe Nürtingen mit ihrem Leiter Dietrich Lichtenstein hatte am Großtauschtag ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. In den Gruppenstunden hatten die Kinder gemeinsam eine Ausstellung zum Thema Weihnachten vorbereitet. Neben einem Philateliequiz standen am Jugendstand ebenfalls Alben und Wühkisten bereit.

 

 

Kaum Zeit zum Verschnaufen blieb der Friedrichshafener Jugendgruppenleiterin Gertrud Vahlbruch. Der Jugendstand war den gesamten Vormittag ausgebucht

 

 

 

 

 

MMB-Börse 2010

 

Bericht vom 18.01.2010 erschienen im SÜDKURIER

Rund 2700 Besucher bei der 40. Internationalen Münzen- und Briefmarkenbörse

 

 

Friedrichshafen (vge) - „Gold in allen Anlageformen, ob als Münzen oder Barren, ist heute der Renner.“ Das sagte gestern Rudi Graf, Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler Friedrichshafen, auf der 40. Internationalen Münzen- und Briefmarkenbörse mit Mineralienmarkt in der Neuen Messe. In 40 Jahren habe sich diese Börse einen Spitzenplatz in Deutschland erobert, erklärte Graf weiter. Jeder Besucher, der schon einmal auf dieser Schau die glitzernden Mineralien, den Mode- und Edelschmuck, kostbare Münzen und Briefmarken gesehen habe, sei von der Vielfalt der Angebote fasziniert. „Es kann nach Herzenslust gekauft, verkauft und getauscht werden, und so vorteilhaft wie kaum irgendwo anders“, wusste der Vorsitzende.
Nicht nur der Sammler, jeder Besucher kommt hier auf seine Kosten. Wenn es die Damenwelt mehr zum Schmuck und den schönen Steinen zieht, sind die „Herren der Schöpfung“ eher bei den Münzen und Briefmarken zu finden. Nach wie vor ist dabei der Run auf die Sonder- und Gedenkeuros ungebrochen, wie der SÜDKURIER bei einer Umfrage unter den Händlern feststellte. Jugendliche bevorzugten außerdem den Informations- und Jugendstand des Häfler Briefmarken- und Münzensammlervereins. „Aber selbstverständlich konnten auch Erwachsene dort Rat und Auskunft erhalten, auch an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten und des Philatelistischen Beratungsdienstes, die in diesem Jahr wieder vertreten waren. Hier gab es kostenlos fachmännische Auskunft für jedermann. Auch die Deutsche Post AG war erneut mit interessanten Angeboten dabei“, erklärte Graf.
Auf dieser größten Börse im Südwesten stellten rund 300 Händler auf rund 6300 Quadratmeter Fläche aus. Jeweils ein Drittel war für Münzen, Briefmarken und Mineralien eingeteilt. Bei den Briefmarken waren auch Ansichtskarten, Ganzsachen, Telefonkarten und viel Zubehör vertreten, bei den Münzen auch Geldscheine, Medaillen, Orden und Ehrenzeichen. „Grundsätzlich kann man eine sehr zufrieden stellende Bilanz ziehen, immerhin kamen rund 2700 Besucher, wie im letzten Jahr, zur Börse. Wir überlegen aber gerade, ob die Veranstaltung nicht im nächsten Jahr in den März oder April verlegt werden soll, weil dann die Heizkosten in der Halle nicht mehr so hoch sein dürften und die Aussteller bei ihrer An- und Abreise nicht mehr mit extrem widrigen Wetterverhältnissen kämpfen müssten“, sagte Graf, der darauf hinwies, dass die Sonderpostkarte mit Zeppelin- und Dorniermotiven noch beim nächsten Tauschabend erhältlich ist.

 

 

Pressemitteilung des Landesring Süd-West e.V. in der deutschen Philatelistenjugend e.V.

Briefmarkenhändler unterstützen Friedrichshafener Jungsammler

von Regionalvertreter Süd-Württemberg Christian Helfert

 

Auf der 40. Internationalen Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt in Friedrichshafen am 17. Januar erlebten junge Sammler aus der Umgebung ein neues Jugendangebot. Das neue Kinder-Händlerspiel „Let’s swap!“ begeisterte Kinder, Händler, Eltern und Besucher gleichermaßen.

Mit dem Countdown „3 – 2 – 1 - Let’s swap!“ stürmten 25 Kinder und Jugendliche ausgerüstet mit einer Posthornbriefmarke zu 40 Cent Michelwert und 5 swap-Tauschmarken los, um einen tauschbereiten Händler zu suchen. Die begeisterten Händler machten es den Kindern leicht einen Tauschpartner zu finden. „Komm doch mal her“, riefen sie den Kindern zu und tauschten die Kindermarke gegen höherwertige Marken, Sätze und Kleinbögen ein. Mit einem „Nimm das auch noch“ endete oft die Tauschaktion für die Kinder, die sich nicht sicher waren, ob Weihnachten tatsächlich bereits vorbei war. Zum Dank für den Tausch erhielten tauschbereite Händler die swap-Marken der Kinder.

25 Kinder warten gespannt auf den Auftakt zum neuen Kinder-Händler-Spiel „Let’s swap!“

 

Am Jugendstand wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Experten vom Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine (LV) der Gesamtwert der eingetauschten Briefmarken ermittelt und anschließend die Kindersieger ermittelt. Alle Kinder durften als Preis natürlich ihre eingetauschten Briefmarken behalten.

Händlergesamtsieger wurde die Firma Aix-Phila. Sie hatte insgesamt 21 swap-Marken von den Kindern eingetauscht. Von Thorsten Pelant, dem LV-Vorsitzenden und von Christian Helfert, dem Jugendregionalvertreter wurden die tauschfreudigen Händler mit Urkunden „Kinderfreundlicher Briefmarkenhändler“ und Süßigkeiten, mit denen der Wertverlust „versüßt“ wurde, belohnt. Als weitere Preise kommen in einigen Jahren möglicherweise noch einige Neukunden dazu.

Während sich die Erwachsenen in der großen Messehalle den Münzen, Mineralien und Briefmarken widmeten, herrschte am Jugendstand zeitweise dichtes Gedränge.

Vollen Zuspruch bekam der Friedrichshafener Jugendstand von seinen „Kunden“

Über 50 Kinder hatten sich den Tag über Briefmarken und Belege ausgesucht und so ihre Sammlung ergänzt. Wer die zahlreichen Alben bereits durchforstet hatte, konnte zu einer Briefmarkenralley durch die ganze Messehalle aufbrechen. Auch Jugendausstellungen u.a. über Dinosaurier und Vögel konnten die Kinder besichtigen. Einige Fragen der Ralley ließen sich nach Betrachten der Ausstellungen übrigens ganz einfach beantworten.

Für Gerti Hiller und Anneliese Feifel vom Friedrichshafener Briefmarkenverein war es ein Vergnügen die interessierten Kinder und Jugendlichen mit Rat und Tat, aber auch mit Pinzetten zu unterstützen. Es war alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sieger bei den Briefmarkenhändlern: Aix-Phila, Andreas Machner und Briefmarken Schuhmann waren die begehrtesten Tauschpartner bei den Kindern.